Kinder und Väter in Not e.V.

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+++ PRESSEMITTEILUNG +++ PRESSEMITTEILUNG +++        Essen, den 10 Mai 2006

Absender/ Veranstalter: Kinder und Väter in Not- Ahaus

Kontakt:
Kinder und Väter in Not e.V.
Schwiepinghook 24
48683 Ahaus
Tel: 02567/9399398
Fax: 02567/939146

E-Mail:
Info@Kinder-und-Vaeter-in-Not.de
Internet : www.KuViN.de


Veranstaltungshinweis

Entsorgte Väter

Ausstellung zur Situation von Kindern und Vätern in Deutschland nach
Trennung und Scheidung.

Vom 21.5.2006 bis zum 25.5.2006 (Vatertag)
in der Stadthalle Ahaus

Zum Vatertag 2006 veranstaltet die Initiative "Kinder und Väter in Not" eine Ausstellung, in der der Fotograf Andreas Jung persönliche Bilder von Vätern zeigt. Väter, die Ihre Kinder nie oder nur selten sehen dürfen und sich in einem dauernden Abwehrkampf gegen Justiz und Jugendamt befinden.

Zur Ausstellungseröffnung erklären ausgewiesene Experten des Familienrechts, die gängige Praxis, welche oft zu einer Ausgrenzung eines Elternteils führt, meistens der Väter. Die Auswirkungen dieser Rechtsanwendung lässt sich nur begreifen, wenn man die Betroffenen zu Wort kommen lässt. Schnell wird jedem klar, dass dies keine Einzelfälle sind und das es jeden treffen kann.


Hintergrund
 
Familie ist derzeit ein Megathema. Demografische Schreckensmeldungen zwingen Politik und Gesellschaft darüber nachzudenken, welche Rolle und welche Rechte Kinder in unserem Land haben sollen. Lange Zeit wurde versucht durch finanzielle Unterstützung der Familien eine positive Entwicklung zu erreichen. Darüber hinaus glaubte man erkannt zu haben das nur die Frauen von ihrer Mutterrolle überzeugt werden müssen. Konsequenz war die Ausstattung von Frauen mit Sonderrechten und die Einrichtung von Hilfswerken.
 
    Das Ergebnis ist ernüchternd. Der Staat zahlt viel Geld, die erhoffte Wirkung ist nicht eingetreten. Höchste Zeit zu hinterfragen, ob es denn wirklich rein finanzielle Gründe sind, die Frauen und Männer bewegen, Kinder zu zeugen, ihnen ein Zuhause zu bieten und sie zu erziehen. Offensichtlich sind es nicht die direkten Transferleistungen, sondern eher ein "Geborgenheitsgefühl" in dieser Gesellschaft, das Frauen und Männer überzeugt, dass langfristiges Projekt "Kinder" anzugehen.
 
    Die Realität ist, Kinderkriegen wird gefördert, Familie als Bezugspunkt aber nicht. Das können wir jeden Tag in den Medien nachlesen. Stichworte sind PISA, Gewalt an Schulen, Jugendarbeitslosigkeit, Verschuldung ganzer Bevölkerungsschichten, feminisierte Erziehung, usw.
 
    Belege für diese kurzfristig angelegten Maßnahmen gibt es viele, besonders deutlich wird dies aber in dem Moment, in dem eine Familie zerbricht. Dann wird offensichtlich, das Familie nur aus Besitz und Ansprüchen besteht, die es aufzuteilen gilt. Dies betrifft auch die gemeinsamen Kinder. Haben aber Kinder ein Interesse daran aufgeteilt zu werden? Haben Kinder Interesse daran, dass nur ein Elternteil die Betreuung durchführt während der andere Elternteil Unterhalt heranschafft? Die Praxis ist, sie werden gar nicht gefragt. Der Begriff "Kindeswohl" wird zwar häufig verwendet, ist aber eine Worthülse, die, je nach eigenem Interesse, mit Inhalt gefüllt werden kann.
 
    Für Kinder ist es immer wieder ein Glücksfall, wenn in einer Trennungssituation engagierte Familienrichter und verantwortungsbewusste Jugendämter zusammen treffen. Oft entscheidet darüber einfach nur der Wohnort.
 
    Unserer Familienministerin v.d. Leyen ist es zu verdanken, das das Thema Familie wieder wahrgenommen wird. Ihre Forderung nach mehr väterlichen Beteiligung an der Entziehung ist längst überfällig. Nun ist es aber nicht so, das es keine modernen Väter gibt, es gibt sie schon lange und es gibt sie in beträchtlichem Umfang. Sie müssen nur feststellen das sich ihre Interessen nicht durchsetzen lassen. Zwar ist jeder Elternteil gemäß GG Art. 6 Abs. 2 gleichermaßen zur Pflege und Erziehung verpflichtet und berechtigt. Eine Zuordnung zu einem Geschlecht ist nicht vorgesehen. Die Wirklichkeit ist aber, das Väter nur dann Rechte auf Pflege und Erziehung haben, wenn dies innerhalb einer Ehe stattfindet. Dabei wird Ehe und Familie gleichgesetzt. Zerbricht eine Ehe wird dieses Recht faktisch außer Kraft gesetzt. Der eine Elternteil erhält die Pflege und Erziehung, der andere muss zahlen. Zahlen müssen zu 90% die Väter.
 
    Für jeden Mann der sich für Kinder entscheidet, bedeutet dies ein erhebliches Zukunftsrisiko. Warum sollten Männer sich auf einen Job bewerben, den sie nie bekommen werden? Warum sollten sie sich Qualifikationen aneignen, die nie zur Anwendung kommen? Warum sollten sie ihren Kindern vermitteln das es erstrebenswert ist Eltern zu sein?
 
    Es reicht nicht, das die Politik den neuen Vater fordert, wenn sie andererseits ein Recht fortführt, das dies verhindert, Ministerien und Behörden einrichtet, die einseitige Interessen vertreten und Initiativen und Vereine mit Steuergeldern bedenkt, die eine einseitige geschlechterorientierte Arbeit machen.
 
    Väter wollen für ihre Kinder sorgen, im gleichen Maß wie Mütter. Das ist nicht nur Pflicht sondern auch Bedürfnis. Väter wollen nicht, das mit Beendigung einer Paarbeziehung auch die Beziehung zu den Kindern erlischt.
 
    Begreifbar wird die von Gerichten und Behörden angewendete Trennungsmethodik erst, wenn man die Auswirkungen sieht. Viele Menschen bemerken erst dann, das die getroffenen Entscheidungen nicht ihrem Rechtsempfinden entsprechen und das sie selbst von diesem Problem getroffen werden können.
 
    Daher diese Ausstellung, daher dieser Titel: "Entsorgte Väter", der durchaus eine gewollte Doppelbedeutung hat. Der Fotograf Andreas Jung hat Bilder von Vätern gemacht, Männern die Kinder wollten und sie jetzt kaum zu sehen bekommen. In der Eröffnungsveranstaltung erklärt Rechtsanwältin
Azime Zeycan aus Bochum warum eine steigende Anzahl von Vätern ihr Recht erst vom europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erhalten. Rechtsanwalt Robert Heinemann aus Essen berichtet über die "Cochemer Praxis", einem Verfahrensmodell das im Trennungsfall, trotz gleicher Gesetze zu höherer Zufriedenheit führt.
 
Autor: Gerd Materna/ 100506

Die Initiative KuViN lädt sie freundlichst zu dieser Veranstaltung ein. Wenn sie über unsere Veranstaltung berichten wollen oder bereits im Vorfeld darauf hinweisen, würde uns dies sehr freuen. Falls Sie wollen nehmen Sie Kontakt zu Herrn Terbrack auf. Er wird Ihnen gerne Auskunft geben.

Ausstellung und Programm:

 


Die Eröffnung der Ausstellung wird durch Pfarrer Jürgen Quante
aus Ahaus  vorgenommen.




Als Redner konnten die Kinder und Väter in Not zwei Experten gewinnen.



Die Familienanwältin  Frau Azime Zeycan aus Bochum wird über Ihren Kampf für die Rechte leiblicher Väter vor deutschen Gerichten und Ihre positiven Erfahrungen am europäischen Gerichtshof für Menschenrechte berichten.

Der Titel des Vortrags lautet:
Ist eine Diskriminierung der leiblichen Väter nur durch den europäischen Gerichtshof in Straßburg  korrigierbar?
 

 


Der Rechtsanwalt Herr Robert Heinemann aus Essen wird über sein Wissen zur Cochemer Praxis berichten.
Nach der Cochemer Praxis werden Eltern nach Trennung oder Scheidung zur Mediation und Beratung bewegt, so das die Eltern eine gemeinsame Entscheidung zum weiteren Leben mit den Kindern führen können.

Der Titel des Vortrages lautet:
Neue Verfahrenswege im Kindschaftsrecht.


 


Wir laden alle verantwortlichen Vertreter aus Politik, Justiz und Behörden sowie die betroffenen Väter mit Ihren Kindern recht  herzlich ein, an der Eröffnungsveranstaltung teilzunehmen.

Kinder und Väter in Not e.V.


Zeiten:
Eröffnungsveranstaltung:     10:30Uhr bis 13 Uhr
am 21.5.2006

Pressekonferenz                13 Uhr bis 14 Uhr

Ausstellung:
Sonntag 21 Mai 2006          14 Uhr bis 20 Uhr.
Mo – Mi                             16 Uhr bis 20 Uhr
Donnerstag (Vatertag)         10 Uhr bis 20 Uhr



Veranstaltungsort:
Stadthalle Ahaus
Wüllener Straße 18
48683 Ahaus
 

 
 

 

 

Impressum:Kinder und Väter in Not  Schwiepinghook 24, 48683 Ahaus
Tel: 02567/9399398 Fax: 02567/939146
Verantwortlich für den Inhalt: Leo Terbrack InfoP
E-Mail:
Info@Kinder-und-Vaeter-in-Not.de